Ärzte Zeitung, 15.06.2015
 

Nordrhein-Westfalen

Hotline zu Heimentgelten

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen können sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ab sofort telefonisch oder per Mail zu den Kosten für die Unterbringung in einer stationären Einrichtung beraten lassen.

Das neue Angebot der "Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung" wird vom Landesgesundheits- und Pflegeministerium gefördert.

Für die Betroffenen sei es oft nicht leicht, die Berechnung der Heimentgelte nachzuvollziehen, sagt Ministerin Barbara Steffens (Grüne). "Mit der Förderung der Beratungshotline können wir eine schnelle und unabhängige Hilfe anbieten." Zwar seien die Heimträger durch das neue Alten- und Pflegegesetz in NRW verpflichtet, für Transparenz bei den Entgelten zu sorgen.

Trotzdem seien die Kostenaufstellungen nicht immer leicht verständlich. Die Mitarbeiter an der Beratungshotline hätten langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet. (iss)

Sie sind zu erreichen unter: 0228 909.04848 oder heimkosten.nrw@biva.de

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