Ärzte Zeitung, 03.07.2012

Nationaler Krebsplan erreicht bald Bundestag

BERLIN (sun). Mit dem Nationalen Krebsplan geht es voran: Für den Sommer sind Referentenentwürfe angekündigt, bereits im August soll ein Kabinettsbeschluss folgen.

Zunächst sollen jedoch nur zwei Aspekte des Krebsplans - die Früherkennung und der Ausbau eines klinischen Krebsregisters - umgesetzt werden, betonte die Deutsche Krebshilfe in Berlin.

So sollen gesetzlich Versicherte auch zu Gebärmutterhals- und Darmkrebs-Screenings eingeladen werden, sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe. Bisher gibt es die Einladungen nur zu den Mammografie-Screenings.

Erst kürzlich hatten sich die Bundesländer und Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einen Vorschlag zur Anschubfinanzierung geeinigt, um die klinischen Krebsregister voranzubringen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »