Ärzte Zeitung, 18.09.2012
 

Südwesten

Kassen wollen kommunale Prävention stärken

STUTTGART (fst). Krankenkassen in Baden-Württemberg wollen Prävention mit einem Förderpreis würdigen.

Die Verbändekooperation B52, in der in Baden-Württemberg außer der AOK alle Krankenkassenarten beteiligt sind, hat dazu am vergangenen Freitag das Förderkonzept vorgestellt.

Ziel des Förderpreises ist es, Städte und Gemeinden auszuzeichnen, "die nachhaltig die Gesundheit ihrer Bewohner fördern und nachahmenswerte Strukturen für die Zusammenarbeit im Ort und auf Stadt- und Landkreisebene schaffen", hieß es.

Die förderwürdigen Projekte müssen im Rahmen einer Kommunalen Gesundheitskonferenz verankert sein. Je Stadt- oder Landkreis werden 5200 Euro vergeben.

Hugo Schüle, Repräsentant der Verbändekooperation, äußerte die Hoffnung, dass sich "Stück für Stück mit vielen Akteuren eine flächendeckende Präventionskultur entwickelt".

Die Schirmherrschaft des Förderpreises haben Barbara Bosch, Präsidentin des Städtetages Baden-Württemberg, und Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages, übernommen.

Die Antragsunterlagen für den Förderpreis können unter www.arge-b52.de heruntergeladen werden.

Topics
Schlagworte
Prävention (2523)
Krankenkassen (16909)
Organisationen
AOK (7204)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »