Ärzte Zeitung, 30.11.2012

Sachsen

Unzureichender Epidemien-Schutz?

DRESDEN. Die Sächsische Landesärztekammer fürchtet, dass im Freistaat "die Absicherung antiepidemischer Maßnahmen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst" künftig "nicht mehr gewährleistet" sein könnte.

Grund sind Änderungen beim Probentransport im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Es wird darüber diskutiert, die Abholstellen auf eine pro Landkreis zu reduzieren und auch die Frequenz der Abholungen zu verringern.

Die Kammer forderte bei ihrer jüngsten Versammlung in Dresden das Sächsische Sozialministerium auf, "das bisherige System wiederherzustellen". Nur so könne "die Arbeitsfähigkeit der Landesuntersuchungsanstalt gewährleistet werden".

Die Kammer lehnt es zudem ab, die Transporte aus den Landkreisen künftig nicht mehr unentgeltlich durchzuführen, sondern die Landkreise mit diesen Kosten zu belasten. (tt)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Europäische Impfwoche - Same procedure as last year!

Heute starten die Europäischen Impfwochen. Am Beispiel Masern werden beträchtliche Defizite in Deutschland deutlich - und dass es seit Jahren kaum Fortschritte gibt. mehr »

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen und Opposition weht scharfer Gegenwind. mehr »