Ärzte Zeitung, 10.12.2012

Social Media

Hilfen zum Abspecken?

NEU-ISENBURG. Facebook, Twitter und Co. könnten wichtige Hilfsmittel im Kampf gegen Adipositas bei Jugendlichen werden, betont die American Heart Association (AHA) in einem Statement (Circulation 2012; online 3. Dezember).

95 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in den USA haben Internet-Zugang und sind in sozialen Netzwerken aktiv, so die AHA. Für sie könnten Netze speziell zum Thema Adipositas - etwa ähnlich dem Modell der Weight Watchers - effektiv sein.

Die AHA regt daher Studien dazu an. Belege zum Nutzen von Textbotschaften in Abspeckprogrammen etwa via E-Mail gebe es bereits. Ebenso hätten sich aktive Video-Spiele wie Nintendo Wii Fit oder Microsoft Kinect als nützlich beim Abspecken herausgestellt. (eis)

Topics
Schlagworte
Prävention (2978)
Organisationen
AHA (317)
Microsoft (228)
Nintendo (16)
Krankheiten
Adipositas (3365)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »