Ärzte Zeitung, 02.09.2013

Prävention

Kassen knausern bei der Vorsorge

BERLIN. Die gesetzlichen Krankenkassen sparen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" bei den Ausgaben für Gesundheitsvorsorge.

Von 2008 bis 2012 kürzten sie die Ausgaben für Anti-Stress-Maßnahmen und Gesundheitsförderung um 30 Prozent auf durchschnittlich 3,41 Euro pro Versicherten und Jahr. Damit lägen sie nur noch knapp über der gesetzlichen Richtmarke von 2,94 Euro.

Von den Kürzungen betroffen seien vor allem "Individualmaßnahmen (Kurse)" für die Versicherten, heiße es in einem internen Vermerk des Gesundheitsministeriums.

Dazu zählen Wirbelsäulengymnastik oder Burnout-Prävention. Diese Leistungsberrich ist nicht unumstritten und steht immer wieder unter Verdacht, zu Marketingzwecken instrumenalisiert zu werden. (dpa/HL)

Topics
Schlagworte
Prävention (2486)
Organisationen
Spiegel (1067)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »