Ärzte Zeitung, 22.09.2016

Prävention

BZgA-Chefin drängt auf Präventionsstrategie

HAMBURG. Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Dr. Heidrun Thaiss, hat alle Akteure der Präventionsarbeit aufgefordert, von der "Projektitis" abzurücken und endlich gemeinsam auf eine Präventionsstrategie umzuschwenken.

Das Präventionsgesetz biete hierfür gute Voraussetzungen, erklärte Thais bei der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) in Hamburg. Insbesondere die Krankenkassen sollten nun zusammenrücken und gemeinschaftliche Präventionsangebote auflegen.

Das sei bislang nicht der Fall. Mit Hilfe der Landesrahmenvereinbarungen, die bisher in fünf Bundesländern (NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen) vorliegen, sollten Präventionsprojekte nun auch viel stärker in kommunale und wohnortnahe Konzepte integriert werden, so Thaiss.

Weiteres Ziel: Gute Präventionsangebote müssen zur Regelversorgung werden. Nur dann könnten solche Bevölkerungsgruppen von Präventionsprogrammen profitieren, die bislang kaum erreicht werden. (ras)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[22.09.2016, 15:55:23]
Erich Blöchinger 
Sinnvolle Prävention
Sinnvolle Prävention kann gelingen, die Sportwissenschaft hat Lösungsansätze dazu definiert. Es geht um die Umsetzung eine bio-psychosozialen Ansatzes. Es gibt Einrichtungen, die die Möglichkeiten einer stationären Reha anbieten und über eine Schrittweise Entwicklung
Patienten Angebote machen für Heilmittel, Rehabilitation und Prävention bis zum Selbstzahler Bereich, dass ganze unter einem Dach und unter fachkundiger Aufsicht. Wir nennen das "Gesundheitsstrasse", die regionale AOK unterstützt dieses innovative Vorgehensweise. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Mühen des Abspeckens lohnen sich!

Adipositas hat von allen bekannten Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes den stärksten negativen Effekt. Wer sehr viel abnimmt, kann es sogar schaffen, dass der Diabetes verschwindet. mehr »

Neuer Regress-Schutz für Vertragsärzte

Das Termineservice- und Versorgungsgesetz wird hart kritisiert, doch es hat auch gute Seiten: Denn es bringt Ärzten mehr Honorar für die Behandlung bestimmter Patienten – und mehr Schutz vor Regressen. mehr »

Wenn Comics die Op erklären

Alles andere als Kinderkram: Ärzte an der Charité setzen für eine Studie auf Patientencomics zur Aufklärung über die Herzkatheteruntersuchung. Und siehe da: Die Patienten können sich mehr Details merken. mehr »