Ärzte Zeitung, 01.12.2016

Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle

Forscher fordern striktes Tabakwerbeverbot

HEIDELBERG. Die Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle dringt auf ein Verbot von Außenwerbung für Zigaretten und Tabak. Ein solches Verbot sei überfällig, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum, Ute Mons, am Mittwoch in Heidelberg.

Deutschland sei in der EU das einzige Land, das noch uneingeschränkt Werbung für Tabakprodukte im öffentlichen Raum erlaube. Es sei zu befürchten, dass sich der Bundestag mit einem entsprechenden Gesetzentwurf in dieser Wahlperiode gar nicht mehr befasse, sagte Professor Reiner Hanewinkel vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel.

Noch bis Donnerstag beschäftigen sich rund 370 Experten bei der Tagung mit Tabakkonsum und Krebs. Diesmal geht es auch um den Zusammenhang mit weiteren Risikofaktoren wie Übergewicht und Alkoholkonsum. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »