Ärzte Zeitung online, 27.04.2015

HzV in Bayern

Hausärzteverband und vdek wollen verhandeln

In Bayern wollen der Hausärzteverband und die Ersatzkassen einvernehmlich zu einem verbesserten Hausartzvertrag kommen.

MÜNCHEN. Bayerische Hausärzte, die bei der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) der Ersatzkassen (vdek) mitmachen, können auf eine höhere Vergütung hoffen.

Wie der Bayerische Hausärzteverband und die vdek-Landesvertretung gemeinsam mitteilten, sind Verhandlungen anberaumt, die sich um die Weiterentwicklung des Hausarztvertrages ab 1. Juli 2015 drehen.

Dabei sei geplant, die ärztlichen Vergütungen für Leistungen der Prävention, der Psychosomatik sowie der Wegegelder in der Höhe anzupassen und zu vereinfachen.

Gemeinsames Ziel sei es, einen Hausarztvertrag ab 1. Juli 2016 ohne Schiedsverfahren abzuschließen. Wie es in der Mitteilung heißt, werden die gegen die alten Schiedssprüche angehängten Klagen bis dahin ruhen. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »