Ärzte Zeitung, 16.06.2016

Ausgeweitet

Bevölkerungsstudie SHIP mit polnischem Ableger

GREIFSWALD. Die SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) wird auf Polen ausgeweitet. Am polnischen Ableger des vorpommerschen Großprojektes arbeiten an der Medizinischen Universität Bialystok im Nordosten Polens 60 Wissenschaftler, die 10.000 zufällig ausgewählte Teilnehmer zu (zahn-)medizinischen Untersuchungen einladen. Die Hälfte von ihnen soll nach vier Jahren erneut untersucht werden. An der Uni in Greifswald arbeiten die SHIP-Wissenschaftler seit 17 Jahren an der Studie. Vor Polen hatten sie bereits in Brasilien einen internationalen SHIP-Standort etabliert. Mit den Untersuchungen über einen langen Zeitraum erhoffen sich die Wissenschaftler ein besseres Verständnis des Zusammenhangs zwischen Risikofaktoren und Krankheiten. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hausarztverträge im Visier des BVA

Das Bundesversicherungsamt duldet Chronikerpauschalen in bisheriger Form nicht mehr. Bis Ende August müssen Kassen Verträge anpassen. Hausärzte-Chef Weigeldt ist vergrätzt. mehr »

Reiseimpfungen – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »