Ärzte Zeitung, 12.03.2009

Brandenburg

Fallzahlzuwachs als Besonderheit

In Brandenburg wurde schon vor den Beschlüssen des Erweiterten Bewertungsausschusses im Januar und Februar vor dem Schiedsamt eine Regelung vereinbart, die es der KV erlaubt, in begründeten Einzelfällen von den bundesweit geltenden Regelungen zu den Praxisbesonderheiten abzuweichen.

Es gilt: Prinzipiell können für Fallwertüberschreitungen ab 30 Prozent aufgrund einer Spezialisierung und für Fallzahlzuwächse ab 15 Prozent Anträge auf Berücksichtigung als Praxisbesonderheit gestellt werden. Über weitere Besonderheiten entscheidet der KV-Vorstand auf Antrag im Einzelfall.

Die Anträge müssen in jedem Fall bis zwei Wochen nach Quartalsende bei der KV gestellt werden. Wie viele Hausärzte in dem Bundesland von den Regelungen profitieren, kann die KV nach eigenen Angaben erst auf der Basis der Abrechnung des ersten Quartals ermitteln.(ami)

Lesen Sie dazu auch:
Praxisbesonderheiten - das verlangen die KVen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »