Ärzte Zeitung, 02.05.2013

BDI

Nicht nur Finanzmittel umverteilen!

BERLIN. Der Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI), Dr. Wolfgang Wesiack, hat die geplante EBM-Reform kritisiert. "Uns fehlt kein neuer EBM zur Verteilung des Honorars, was uns fehlt, sind Finanzmittel für die ambulante Versorgung", sagte Wesiack.

Mit der geplanten Reform bleibe es bei einer Punktwert-Währung - gebraucht werde jedoch ein EBM in Euro und Cent. Neben pauschalierten Vergütungsformen müssten Einzelleistungen vergütet werden, die das jeweils arztgruppenspezifische Leistungsspektrum abbildeten.

Für diese Leistungen müsse es feste und kostendeckende Preise geben, forderte Wesiack. Diese müssten jährlich an die Kostenentwicklung angepasst werden. Die Vertragsärzte bräuchten schließlich eine sichere Kalkulationsgrundlage. (eb)

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