Ärzte Zeitung, 09.12.2013
 

Fallwerte

Bayern vorne, Südwesten auf Platz 3 und 4

STUTTGART. Haus- und Fachärzte in Baden-Württemberg liegen beim Wert eines abgerechneten Scheins im Bundesvergleich auf Platz 3 und 4. Darauf hat KV-Vorstandschef Dr. Norbert Metke in der jüngsten Vertreterversammlung in Stuttgart hingewiesen.

Im dritten Quartal 2012 lag bei den Hausärzten Bayern mit einem Scheinwert von 64,61 Euro an der Spitze. Es folgten Niedersachsen (59,86 Euro) und Baden-Württemberg (58,96 Euro).

Nicht in diesen Fallwert geht im Südwesten die Vergütung aus den Selektivverträgen ein, die außerhalb des KV-Systems abgerechnet werden. Diese liegt in der HZV nach Angaben der Vertragspartner bei rund 81 Euro. Hamburg liegt mit 52,55 Euro am Ende der Tabelle, so Metke.

Bei den Fachärzten ist wiederum Bayern mit 69,96 Euro führend in der Rangfolge der Scheinwerte. Fast gleichauf liegen Saarland und Hamburg, auf dem vierten Platz folgt Baden-Württemberg mit 67,32 Euro.

Auch hier sind - wenn auch mit geringerem Volumen als bei den Hausärzten - die Selektivverträge (unter anderem für Kardiologen und Gastroenterologen) zu beachten. Die rote Laterne bei Fachärzten hat Mecklenburg-Vorpommern mit 55,59 Euro. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gegen Husten taugen Medikamente wenig

Abwarten und Tee trinken, mehr wollen US-Experten gegen erkältungsbedingten Husten nicht empfehlen. Allenfalls etwas Honig bei Kindern halten sie noch für geeignet. mehr »

Erst krebskrank, dann Hypertoniker

Überlebende von Krebserkrankungen in der Kindheit tragen ein erhöhtes Hypertonierisiko: Im Alter von 50 Jahren sind 70 Prozent betroffen. mehr »

Macht das Stadtleben krank?

Stadtluft kann Schizophrenie begünstigen, glauben Wissenschaftler. Ein Chefarzt der Charité fordert deshalb eine Public-Mental-Health-Strategie für urbane Räume. mehr »