Ärzte Zeitung, 08.09.2008
 

Werbewirtschaft fürchtet Schaden

BERLIN (dpa). Bei einer Verschärfung des Datenschutzes befürchtet die werbetreibende Wirtschaft erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden.

Der Deutsche Dialogmarketing Verband kritisierte massiv die Absicht der Bundesregierung, den Handel mit persönlichen Daten künftig nur noch bei einer ausdrücklichen Zustimmung der Betroffenen zu erlauben.

Der Verband warf der Politik in einer Erklärung vor, aufgrund einiger Fälle strafbaren Missbrauchs, den gesamten Datenhandel zu kriminalisieren. Die bisherige Lösung funktioniere gut und sorge für einen guten Interessenausgleich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »