Ärzte Zeitung, 30.08.2010
 

Konjunktur: Langsameres Wachstum im Herbst

BERLIN (dpa). Das Tempo des konjunkturellen Aufschwungs nimmt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Herbst ab. Zwar blieben die Zuwachsraten deutlich über Durchschnittswerten, die Erholung werde aber etwas an Kraft verlieren, teilte das DIW mit.

Nach dem starken Wachstum von 2,2 Prozent im zweiten Quartal rechnen die Forscher im dritten mit einem Zuwachs um 0,9 Prozent.Die Sondereffekte, die die Konjunktur zuletzt auf Rekordstände getrieben hätten, ließen im Herbst allmählich nach. Durch die konjunkturelle Abschwächung in vielen Ländern werde der Export etwas weniger dynamisch verlaufen.

Auch die winterbedingten Nachholeffekte in der Bauwirtschaft seien inzwischen weitgehend abgearbeitet. Dagegen dürfte der Konsum der privaten Haushalte wie schon zuletzt das Wachstum stützen.

Topics
Schlagworte
Praxis & Wirtschaft (62343)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »