Ärzte Zeitung online, 30.05.2017

Humanitäre Hilfe

USA greifen bei Korruption durch

WASHINGTON. Aufgrund ihrer Beteiligung an einem Betrugssystem mit nachteiligen Auswirkungen für die humanitäre Hilfe in Syrien hat die Dienststelle der Generalinspektorin der U.S. Agency for International Development (USAID) zwölf Unternehmen und Einzelpersonen für fünf Jahre gesperrt. Sie sind damit laut USAID für fünf Jahre bei Geschäftsaktivitäten mit der US-Regierung außen vor. Die Organisation hat nach eigenen Angaben seit 2015 Korruptionsfälle in grenzübergreifenden humanitären Hilfsprogrammen in Syrien untersucht. Die Verfolgung korrupter Akteure in der Region bleibe von größter Bedeutung, um lebensrettende Hilfsprogramme vor Betrug, Verschwendung und Missbrauch zu schützen, heißt es. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »