Ärzte Zeitung online, 08.08.2017

Videosprechstunde

Sachsen fühlen sich bereit für die digitale Arztpraxis

DRESDEN. Viele Bürger Sachsens wollen die Videotelefonie mit ihrem Arzt – aber eher dann, wenn es um Folgetermine geht. Zwei Drittel würden die Videosprechstunde nach Folgeterminen nutzen und acht Prozent auch beim Erstkontakt. Das ist Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Demnach ist die Akzeptanz auch gegenüber Gesundheits-Apps unter den Befragten hoch.

70 Prozent können sich der Umfrage zufolge vorstellen, Apps zur Bereitstellung von Notfalldaten und zur Vereinbarung von Arztterminen zu nutzen. Außerdem seien neun von zehn Befragten dafür, Notfalldaten auf der E-Card zu speichern. "Die Sachsen sind bereit für den digitalen Wandel", heißt es seitens der DAK-Landesvertretung. Nach eigenen Angaben wurden für die Studie im Juli 1002 Frauen und Männer in Sachsen befragt. (mh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »

Ex-AOK-Chef will Zwergkassen abschaffen

Zentrenbildung bei Kliniken fordern, aber mit Zwergkassen arbeiten? Der frühere AOK-Chef Wilfried Jacobs plädiert für eine Konsolidierung bei Kassen. mehr »