Ärzte Zeitung online, 14.06.2019

Telemedizin

Finanzspritze für Fernsprechstunde

LONDON/HAMBURG. Die niederländische Investorengruppe HPE Growth beteiligt sich mit 28 Millionen Euro an dem Londoner Telemed-Anbieter Zava (Ex „DrEd“). Das frische Geld sei unter anderem für Expansionsvorhaben eingeplant. Zava stehe „vor dem zeitnahen Eintritt in die gesetzlichen Gesundheitssysteme in Deutschland, Großbritannien und Frankreich“.

Seit 2011 bietet das Unternehmen ärztliche Fernkontakte auf Grundlage der europäischen Patientenrechterichtlinie an und rechnet sie als Selbstzahlerleistungen ab. Seit 2014 arbeite man profitabel, heißt es. Auch die bereits vor geraumer Zeit angekündigte Niederlassung in Deutschland wird jetzt konkret: Noch im Sommer solle ein Standort in Hamburg eröffnet werden. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche haben Angst vor Hautkrebs – und Falten

Eine Umfrage hat ergeben, wie wichtig den Bürgern der UV-Schutz ist. Insbesondere aus Angst vor Karzinomen der Haut schmieren die Deutschen sich fleißig ein – und bekommen trotzdem Sonnenbrand. mehr »

Saufen lässt womöglich Hoden schrumpfen

Je höher der Alkoholkonsum, umso kleiner sind die Hoden junger Männer, haben italienische Forscher festgestellt. Doch was ist Ursache, was Wirkung? mehr »

Grünes Licht für höhere Pflege-Löhne

Die Pflegekräfte in Deutschland dürfen eine bessere Bezahlung erwarten: Das Bundeskabinett hat den staatlichen Eingriff in die Entwicklung der Pflege-Löhne durchgewunken. mehr »