Ärzte Zeitung, 22.06.2010

Vertragsgemeinschaft lässt Konnektor zu

BERLIN (eb). Die Berliner eHealth-Company hat von der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) die Zulassung zur Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) für ihre KoCo-Box HA erhalten. Somit können Haus- und Fachärzte das Gerät für die Datenübertragung zwischen Praxis und Abrechnungsstelle einsetzen. Grundlage waren erfolgreich verlaufene Tests des Geräts mit Primärsystemherstellern.

Auf Basis von Sicherheitsstandards können Haus- und Fachärzte beispielsweise Verträge mit der Krankenkasse online verwalten oder Abrechnungen übermitteln. Damit werde die Kommunikation zwischen beiden Seiten deutlich einfacher, effizienter und vor allem sicherer gestaltet, so die KoCo Connector AG. Der Konnektor könne zudem auch innerhalb des KV-SafeNet verwendet werden. Im Vergleich zu heute könne die KoCo-Box HA die Leistungserbringer künftig deutlich sicherer an die KVen anbinden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »