Ärzte Zeitung, 09.09.2015

E-Health-Gesetz

Lauterbach drückt aufs Tempo

BERLIN. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat größere Eile bei der elektronischen Vernetzung im Gesundheitssystem angemahnt.

Es gehe hier nicht um ein rein technokratisches Problem, sondern um die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Ausbau der Telemedizin, sagte er am Dienstag bei der ersten Lesung des Gesundheitshaushalts im Bundestag.

Thema sei die elektronische Vernetzung von 200.000 Ärzten, 2000 Krankenhäusern und 20.000 Apotheken - zum Wohle des Patienten etwa bei deren Medikationsplänen.

Daher sei das E-Health-Gesetz nötig. Der Etat von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für das Jahr 2016 umfasst nach dem Entwurf knapp 14,6 Milliarden Euro. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »