Ärzte Zeitung, 23.11.2015

E-Health-Gesetz

Einige Änderungen in letzter Minute

BERLIN. Im E-Health-Gesetz könnten kurz vor der Verabschiedung im Bundestag die Patienten nun doch noch eine stärkere Berücksichtigung finden. Das zeigen die insgesamt 13 Änderungsanträge zum Gesetzentwurf, die der "Ärzte Zeitung" vorliegen.

Neu ist unter anderem, dass die gematik eine elektronische Patientenakte bereitstellen soll, die bislang im Paragrafenwerk völlig fehlte.

Sie dient dazu, die Patientendaten sektorübergreifend anderen Leistungserbringern bereit zu stellen. In die E-Patientenakte werden Dokumente wie Befunde, Arztbriefe, aber auch Medikationsplan und Notfalldaten übernommen.

Die Akte soll ab 2019 nutzbar sein. Außerdem sollen die Patienten ein elektronisches Patientenfach erhalten. Dort sollen sie eigene Daten, etwa aus einem Patiententagebuch, hinterlegen können - auch am heimischen PC. Bis Ende 2018 soll die Technik dafür stehen. (reh/af)

Lesen Sie Mittwoch in der "Ärzte Zeitung", welche zusätzlichen Fristen noch im Gesetz landen könnten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »