Ärzte Zeitung online, 25.06.2018

Konnektor

gematik vergibt zweite Zulassung

Mehr als ein halbes Jahr hat es gedauert, bis der zweite Anbieter eines Konnektors alle Anforderungen von gematik und BSI erfüllt hat. Nun ist T-Systems mit einem eigenen Konnektor durch die Zulassung und kann an den Markt gehen.

BERLIN. Nach langer Wartezeit von Ärzten, Zahnärzten und Krankenkassen hat jetzt ein zweiter Anbieter eines Konnektors die Zulassung der gematik erhalten. Wie die "Ärzte Zeitung" am Freitagabend erfahren hat, hat der Konnektor der Telekom-Tochter T-Systems International GmbH das Zulassungsverfahren erfolgreich durchlaufen. Zuvor war auch die Abnahme durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Ende der vergangenen Woche erfolgt.

Der Konnektor sorgt wie ein besonders leistungsfähiger Router für die sichere Anbindung der Praxissysteme an die Telematikinfrastruktur (TI), über die zunächst die Versichertenstammdaten abgeglichen werden, wenn die Gesundheitskarte in der Praxis gesteckt wird. Bisher war nur der Konnektor von CompuGroup Medical auf den Markt. Mit weiteren Anbietern könnte die Anbindung an die TI beschleunigt werden. Bis Jahresende sollen alle Praxen angeschlossen sein. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »

Ex-AOK-Chef will Zwergkassen abschaffen

Zentrenbildung bei Kliniken fordern, aber mit Zwergkassen arbeiten? Der frühere AOK-Chef Wilfried Jacobs plädiert für eine Konsolidierung bei Kassen. mehr »