Ärzte Zeitung, 03.11.2008

Kommentar

Das Zuckerbrot ist nicht süß genug

Von Julia Frisch

Ärzte über 68 Jahre als Lösung für den Ärztemangel? Das wird sicher nur in ganz wenigen Fällen funktionieren, das Problem der Unterversorgung auf dem flachen Land aber nicht generell beseitigen. Es ist wahrscheinlich ein Generationsproblem: Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, wollen sich die meisten jungen Mediziner einfach nicht mehr niederlassen - auch wenn es dort noch so viele Patienten gibt, die sehnsüchtig auf einen Landarzt warten, oder Förderprogramme, mit denen der Start in die Niederlassung erleichtert werden soll.

Wo das Zuckerbrot nicht reicht, hilft vielleicht doch nur die Peitsche. Das wären noch strengere Regeln, mit denen die KVen wirklich bedarfsgerecht die Niederlassung steuern könnten.

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Die Arztpraxis in Fußnähe wird es nicht mehr überall geben

[03.11.2008, 19:55:40]
Dr. Matthias Schreiber 
Soll die KV jetzt die Peitsche nutzen?
"Wo das Zuckerbrot nicht reicht, hilft vielleicht doch nur die Peitsche. Das wären noch strengere Regeln, mit denen die KVen wirklich bedarfsgerecht die Niederlassung steuern könnten.", schreibt Julia Frisch in ihrem Kommentar.
Wie bitte? Vielleicht Zwangsumsiedlung von der Stadt ins Land? Was meint die Autorin mit Peitsche? Der Ärztemangel sei ein Generationenproblem? Zahlte man den Ärzten ein angemessenes Honorar, dann gäbe es keinen Ärztemangel auf dem Land.
Oder würde die Autorin für 2000 netto 60 Stunden als Arzt arbeiten? zum Beitrag »

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