Ärzte Zeitung, 26.10.2009

Börsenausblick

Die USA bleiben Trendsetter

FRANKFURT AM MAIN (th). Ob sich die Aktienmärkte zu einer Jahresendrallye aufschwingen können oder nicht, das hängt vor allem vom Verlauf der US-Konjunktur ab.

Dort sieht es momentan eher düster aus: Die Arbeitslosigkeit ist auf einem 26-Jahres-Hoch, die Baubranche darbt und die Verbraucherstimmung ist schlecht. "In diesem Umfeld werden auf dem Börsenparkett die Bäume nicht in den Himmel wachsen", meint Chefanalyst Daniel Schär von der Weberbank. Gestutzt wurden die Kurse bereits am vergangenen Freitag, als der Dax nach durchwachsenen Unternehmenszahlen aus Europa und Nordamerika mit einem Tagesminus von 0,4 Prozent und einem Stand von 5740 Punkten aus dem Handel ging.

Ob Kauf oder Verkauf, gehandelt wird immer - davon gehen die Strategen der Privatbank Chevreux aus und stufen die Aktie der Deutschen Börse als "Outperformer" ein. Lobende Erwähnung findet der Autokonzern Daimler, der im widrigen Umfeld wieder in die Gewinnzone zurückkehren konnte. Lohn der Mühe ist eine Kaufempfehlung des Bankhauses Oppenheim für die Daimler-Aktie. Uneinigkeit herrscht dagegen bei der Bewertung der SAP-Aktie: Morgan Stanley hat den Softwarekonzern auf der Kaufliste, die WestLB rät zum Ausstieg.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »