Ärzte Zeitung, 21.06.2010

PLATOW Empfehlungen

Dräger profitiert von Geschäften in Asien und Amerika

Wegen der "anhaltend positiven Geschäftsentwicklung im April und Mai" erhöht Drägerwerk die 2010er-Prognose. Neben Einmalerträgen und positiven Währungseffekten ist dies erfreulicherweise auch operativen Verbesserungen geschuldet: Das Turnaround-Programm liefert die gewünschten Einsparungen, der Produktmix verlagert sich in Richtung margenstärkeres Geräte- und Industriegeschäft, vor allem aber laufen die Geschäfte in Asien und Amerika überraschend rund.

Die Lübecker planen nun mit einem Umsatzwachstum "im mittleren einstelligen Prozentbereich" sowie einer EBIT-Marge von 7 bis 8% (2009: 4,2%). Damit rechneten weder Analysten noch Anleger, die die Vorzugsaktie nach der Ad-hoc-Mitteilung fast 10% nach oben jagten. Der akzeptabel bewertete Titel konnte die seit März etablierte Seitwärtsrange zwar nicht verlassen, tastet sich aber an die obere Grenze heran, bevor er nach der überraschenden Ankündigung einer Kapitalerhöhung etwas zurückfiel. Risikobewusste Anleger steigen mit Limit 51 Euro ein.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10451)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

12:58Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »