Ärzte Zeitung, 25.06.2010

PLATOW Empfehlungen

Stratec will auch künftig zweistellig wachsen

In den vergangenen fünf Geschäftsjahren hat das Medizintechnikunternehmen Stratec Biomedical die Umsatzerlöse um durchschnittlich 14,5 Prozent pro Jahr gesteigert. Bis 2012 avisiert das Management erneut Zuwächse von je 15 Prozent. Für die Zeit danach werden die Weichen ebenfalls gestellt, vor wenigen Tagen wurde ein wichtiger Vertrag mit bioMérieux geschlossen. Stratec soll Komponenten für die nächste Generation des weltweit meistgenutzten in-vitro-diagnostischen Analysensystems liefern.

Da die Markteinführung des neuen Systems erst für 2012 vorgesehen ist, sind für das aktuelle Geschäftsjahr keine Umsatzbeiträge zu erwarten. Dennoch dürfte Stratec 2010 die Marken von 100 Millionen Euro beim Umsatz und 1,40 Euro beim Ergebnis je Aktie knacken. Die Bewertung des Anteilscheins ist stramm - das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis des erwarteten Nettogewinns 2011 beträgt 16 -, mit Blick auf das Wachstum aber gerechtfertigt. Erfahrene Anleger platzieren eine Kauforder mit Limit 27 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »