Ärzte Zeitung, 05.07.2010

PLATOW Empfehlungen

MagForce erhält Zulassung für Nano-Therapie

Etwas Nervosität war bei den Investoren der MagForce aufgekommen, denn bereits seit Wochen wurde die europäische Zulassung für die Nano-Krebs-Therapie erwartet. Nun hat MagForce das "Go" der Behörden erhalten und zudem eine Zulassung für alle Arten von Gehirntumoren. Davon betroffen sind in Deutschland rund 8000 Menschen im Jahr, europaweit dürften es rund 80 000 sein.

20 Jahre Forschung unter Leitung von Gründer Andreas Jordan wurden somit erfolgreich abgeschlossen. Nun wird an einem schlüssigen Vermarktungs- und Vertriebskonzept für den deutschen Markt gearbeitet. Hier dürfte insbesondere die Kostenerstattung durch die Krankenkassen im Fokus stehen. Generell öffnet sich MagForce damit einen Milliardenmarkt. Erste Umsätze werden 2011 erwartet, der Preis pro Behandlung soll im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.

Die Aktie ist etwas für langfristige Investoren, die auch höhere Risiken eingehen wollen. Dementsprechend sind auch die Chancen gewaltig. Ein Einstieg bis 46 Euro erscheint günstig, die Analysten von Silvia Quandt Research hatten jüngst ein Kursziel von 67 Euro ausgegeben.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10577)
Krankheiten
Krebs (5289)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »