Ärzte Zeitung, 12.07.2010

Brüssel will den Schutz von Sparern verbessern

BRÜSSEL (dpa). Sparer in der Europäischen Union sollen besser abgesichert werden. Die EU-Kommission schlug am Montag ein entsprechendes Maßnahmenpaket vor. Auf die Banken kommen hohe Kosten zu: Nach den Plänen sollen die entsprechenden Not-Reserven von derzeit rund 19 Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren auf rund 150 Milliarden Euro aufgestockt werden. Die gesetzliche Deckungssumme für Sparer, die bereits im Zuge der Finanzkrise auf 100 000 Euro angehoben wurde, bleibt auf dieser Höhe. Bei einer Banken-Insolvenz soll das Geld nun aber innerhalb einer Woche an die Sparer ausgezahlt werden - bisher dauert das Wochen oder Monate.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »