Ärzte Zeitung, 13.08.2011

Sky Deutschland wird wieder interessant

Dem Start der Bundesliga haben Millionen von Fußballfans entgegengefiebert, und auch für den Bezahlsender Sky Deutschland gehörte der Termin zu den Höhepunkten des Jahres. So sahen 1,24 Millionen Zuschauer das Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München. Dies ist nach Angaben des Senders das erste Mal, dass ein Einzelspiel die Millionengrenze übertraf. Im Fußball, aber auch in den anderen Spartenkanälen setzen die Münchener künftig noch stärker auf "echtes" HD. Jedoch hängt bei Sky vor allem alles von der Abonnentenzahl ab. Nach dem starken Auftaktquartal dürfte der Pay-TV-Sender auch im Q2 Abonnenten dazugewonnen haben. Analysten rechnen mit einem Nettozuwachs von 25.000 Kunden, womit die Gesamtzahl auf 2,75 Millionen steigen würde. Damit sind die Bayern aber immer noch deutlich von den Marken entfernt, die Profit bedeuten. Ab 3 Millionen Kunden durfte der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen positiv sein, ab 3,4 Millionen erwartet der Markt einen Nettogewinn. Auch wenn die Kundengewinnung hohe Kosten verursacht, scheinen die Bayern auf einem besseren Weg zu sein.Die Aktie wird nach dem Kursrutsch wieder interessant. Erfahrene Anleger warten Rücksetzer auf 2,20 Euro ab.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »