Ärzte Zeitung online, 19.02.2014

Steuern

Spende an den Papst nicht absetzbar

KÖLN. Eine Spende an den Papst ist in Deutschland nicht steuerlich absetzbar. Das hat das Kölner Finanzgericht entschieden. Geklagt hatte eine Steuerberatungsgesellschaft, deren Geschäftsführer Papst Benedikt XVI. in einer Audienz einen Scheck über 50.000 Euro überreicht hatte.

Das Unternehmen bekam eine Spendenbescheinigung, ausgestellt vom "Staatssekretär seiner Heiligkeit" am Ausstellungsort Vatikan.

Eine Spende kann laut Gericht nur steuermindernd berücksichtigt werden, wenn der Empfänger eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine öffentliche Dienststelle ist, die in einem EU-Mitgliedsland liegt. Diese Voraussetzungen seien bei einer Spende unmittelbar an den Papst nicht erfüllt. Die Revision beim Bundesfinanzhof ist zugelassen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10724)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Reiseimpfungen 2018 – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »

Mehr Trinken bringt kranken Nieren nichts

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einen höheren Wasserkonsum nahezulegen, nützt nicht viel: Die Harnmenge nimmt etwas zu, doch die Nierenfunktion verbessert sich nicht. mehr »