Ärzte Zeitung, 16.10.2015

IMS Health

Orphan-Drug-Verkäufe legen um 30 Prozent zu

FRANKFURT/MAIN. Seit Inkrafttreten der europäischen Orphan-Drug-Verordnung vor 15 Jahren wurden nach Angaben des Beratungsunternehmens IMS Health deutlich mehr Orphan Drugs auf den Markt gebracht als vorher. Inzwischen seien im deutschen Apothekenmarkt 170 Medikamente (einschließlich Import-Arzneimittel) gegen seltene Erkrankungen erhältlich.

Im 12-Monats-Zeitraum September 2014 bis August 2015 seien die GKV- und PKV-Ausgaben für Orphan Drugs um rund 30 Prozent gestiegen (auf 1,4 Milliarden Euro zu Apothekenverkaufspreisen nach Abzug von Herstellerrabatten). Die Menge abgegebener Orphan-Packungen habe in der Berichtszeit um 18 Prozent zugenommen. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Sind Light-Getränke nützlich oder schädlich fürs Herz?

Light-Getränke sind in Verruf gekommen, dick zu machen und Diabetes zu fördern. US-Experten nehmen Stellung zur Herzgesundheit von zuckerfreien Drinks - und differenzieren. mehr »

EU-Bürger im Brexit-England nur noch "Second Class"

Jetzt geht der Brexit offenbar in seine fiese Phase: Wer als EU-Bürger auf der Insel bleiben will, soll es nicht leicht haben, meint das britische Innenministerium. Was heißt das? mehr »

Weniger Salz? Studie nährt Zweifel an WHO-Empfehlungen

Die WHO rät derzeit, nicht mehr als 5 g Kochsalz mit der täglichen Kost aufzunehmen. Diese Empfehlung scheint nach den Daten einer großen Studie übertrieben zu sein. mehr »