Ärzte Zeitung, 30.06.2016

Steuer

Vermittlungsgebühr lässt der Fiskus nicht gelten

KÖLN. Beim Thema "haushaltsnahe Dienstleistungen" ist der Fiskus streng - und zwar zu Recht, wie nun das Finanzgericht Köln entschieden hat.

Wer sich eine Haushaltshilfe durch eine Agentur vermitteln lässt, kann außer den Zahlungen an die Beschäftigte nicht auch die Gebühren für die Vermittlung der Arbeitskraft vom steuerpflichtigen Einkommen absetzen.

Das Finanzgericht Köln bestätigte die Entscheidung des Finanzamtes, das im Streitfall der Steuerzahlerin die für die Vermittlung der Kraft und die laufenden Gebühren geltend gemachten 204 Euro nicht als "haushaltsnah" anerkannte.

Die Leistung der Agentur habe "keine ausreichende Nähe zur Führung des Haushalts", so die Richter. (bü)

Az.: 3 K 2253/13

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »