Ärzte Zeitung, 18.01.2010

PLATOW Empfehlungen

Novo Nordisk-Aktie kämpft sich frei

Der jüngste Kurssprung bei Novo Nordisk könnte sich als Big Point entpuppen. Seit Jahresbeginn bahnt sich die Aktie einen Weg durch die Kursregion um 46,20 Euro. Zwischen Dezember 2007 und April 2008 wurde sie dort viermal ausgebremst und stürzte anschließend mehr als 30 Prozent in die Tiefe.

Die Chancen, dass der technische Ausbruch nicht nur ein Intermezzo ist, stehen gut. Denn der im August gestartete Aufwärtstrend wirkt gefestigt: Im Bereich Autoimmunerkrankungen wurde kürzlich eine Forschungskooperation begründet, im Hauptgeschäftsfeld Diabetes startete eine Phase-1-Studie für ein orales Insulin, und für das humane GLP-1-Analogon Liraglutide (Victoza®) erwartet der dänische Healthcare-Konzern "innerhalb von Wochen" Feedback von der FDA.

Die Aktie ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 (auf Basis von 2010) zwar kein Schnäppchen mehr, doch überzeugen das solide Wachstum bei Erlösen und Gewinnen sowie die hohen Nettogewinnmargen von zuletzt 22,2 Prozent. Anleger können das Wertpapier mit einem Kauflimit von 46 Euro ordern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Britische Ärzte sind alarmiert

Mit Boris Johnson führt nun ein Hardliner und bekennender EU-Gegner Großbritannien. Ärzte auf der Insel warnen vor einem No-Deal-Brexit, der „Gift für das Gesundheitswesen“ wäre. mehr »

Halb so viele Hepatitis-Patienten mit Klinikaufenthalt wie 2007

3860 Patienten mit einer Virushepatitis-Erkrankung wurden 2017 im Krankenhaus vollstationär behandelt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank die Zahl binnen zehn Jahren um fast die Hälfte. mehr »

Der Feind von innen

Wie endogene Retroviren uns krank machen können: Neue Forschungserkenntnisse könnten nützlich sein im Kampf gegen Autoimmunerkrankungen und Krebs. mehr »