Ärzte Zeitung, 09.11.2015

PLATOW-Empfehlung

Ticketanbieter CTS Eventim will Anleger rocken

Seit Anfang 2009 läuft die Aktie des Ticketanbieters CTS Eventim nahezu kontinuierlich nach oben. Gleiches gilt für den Nettogewinn des Unternehmens, der auch beständig anzieht. Insgesamt profitierte die Gesellschaft vom Wandel beim Verkauf von Eintrittskarten.

 Diese werden zunehmend über das Internet vertrieben, was zur Kernkompetenz des MDax-Konzerns zählt. Jährlich werden über die Systeme der Gesellschaft über 100 Millionen Tickets für mehr als 200.000 Events vermarktet. Zum Netzwerk zählen auch 20.000 Vorverkaufsstellen und mehrere Call Center.

Für viele Experten ist CTS Eventim sehr gut aufgestellt. Das ist auch an der Nettoumsatzrendite erkennbar, die in diesem Jahr 13 Prozent betragen dürfte. Dies macht für Geschäftsführer Klaus- Peter Schulenberg eine Expansion möglich und finanzierbar. Der europäische Marktführer, der in 23 Ländern präsent ist, dürfte seine Wettbewerbsposition ausbauen.

Das wird sich im 2015er Umsatz bemerkbar machen, der in diesem Zeitraum um rund neun Prozent steigen sollte. Beim Gewinn je Aktie ist in der laufenden Zwölfmonatsperiode eine Steigerung von 26 Prozent und im Folgejahr von zwölf Prozent zu erwarten. Dies rechtfertigt auch das hohe 2016er-Kurs-Gewinn-Verhältnis des Titels, das 33 beträgt. Anleger greifen zu - Stopp bei 24,80 Euro.

Chance:*** Risiko:** ISIN: DE0005470306

Topics
Schlagworte
Geld und Vermögen (11020)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Häufiger Anaphylaxie unter Erdnuss-Immuntherapie

Schlechte Nachrichten für Patienten mit Erdnuss-Allergie: Einer Meta-Analyse zufolge traten unter einer oralen Immuntherapie bei Kindern deutlich mehr allergische Reaktionen auf. mehr »

Unterschiedliche Positionen zur Impfpflicht

Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Masern-Impfschutz gar nicht so schlecht da. Ein Grund, sich auszuruhen, ist das nicht, meinen Ärztevertreter. Doch wie weit sollte eine Impfpflicht gehen? mehr »

Honorar für Leichenschau soll mehr als verdoppelt werden

Eine Arztstunde für rund 220 Euro: Gesundheitsminister Jens Spahn plant eine Neubewertung der Leichenschau in der GOÄ ab 2020. Bei den Ärzten stößt er damit auf Gegenliebe. mehr »