Ärzte Zeitung online, 18.08.2017

IGeL

Kommerzielle Konkurrenz für Baby-TV in Praxen

HEERLEN. Das Babyfernsehen – über die Vorgaben der Mutterschaftsrichtlinie hinausgehende, ergänzende Ultraschalluntersuchungen – als stark nachgefragte Selbstzahlerleistung bekommt kommerzielle Konkurrenz. Das niederländische Unternehmen Babywatcher bietet nun auch auf dem deutschen Markt das nach eigenen Angaben weltweit erste Ultraschallgerät für den Hausgebrauch an.

Schwangere könnten damit zwischen der 14. und 34. Schwangerschaftswoche "zu Hause sicher und zuverlässig selber eine Ultraschall-Sitzung ohne medizinische Absichten" durchführen. Mittels Geräuschwellen seien deutliche 2D-Bilder und Videos generierbar.

Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes stuft das Babyfernsehen als medizinisch unnötig, aber nicht schädlich ein. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Herzschutz-Effekt durch spezielle Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren hat in der REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »

In Westeuropa sterben Deutsche am frühesten

Deutschland hat unter 22 westeuropäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Wie aus einem aktuellen WHO-Bericht hervorgeht, gibt es im weltweiten Vergleich noch immer drastische Unterschiede – von bis zu 40 Jahren. mehr »

Gemeinsam gegen Antibiotika-Resistenzen

Die Weltantibiotikawoche ist angelaufen: Während die WHO für mehr Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Medizin wirbt, versucht ein Projekt von Ärzten und Kassen die Bürger für Resistenzen zu sensibilisieren. mehr »