IGeL

Kommerzielle Konkurrenz für Baby-TV in Praxen

Veröffentlicht:

HEERLEN. Das Babyfernsehen – über die Vorgaben der Mutterschaftsrichtlinie hinausgehende, ergänzende Ultraschalluntersuchungen – als stark nachgefragte Selbstzahlerleistung bekommt kommerzielle Konkurrenz. Das niederländische Unternehmen Babywatcher bietet nun auch auf dem deutschen Markt das nach eigenen Angaben weltweit erste Ultraschallgerät für den Hausgebrauch an.

Schwangere könnten damit zwischen der 14. und 34. Schwangerschaftswoche "zu Hause sicher und zuverlässig selber eine Ultraschall-Sitzung ohne medizinische Absichten" durchführen. Mittels Geräuschwellen seien deutliche 2D-Bilder und Videos generierbar.

Der IGeL-Monitor des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes stuft das Babyfernsehen als medizinisch unnötig, aber nicht schädlich ein. (maw)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impetigo bei einem fünf Jahre alten Kind.

© FotoHelin / stock.adobe.com

practica 2021

Bei Impetigo contagiosa ist Abstrich meist überflüssig

Impfausweis mit Comirnaty-Eintrag: Welcher ist immunogener – der Corona-Impfstoff von BioNTech oder der von Moderna?

© Bikej Barakus / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Dritte Impfung mit Comirnaty® frischt Schutz zuverlässig auf

Gut ausgebildete Medizinische Fachangestellte werden immer häufiger aus den Praxen abgeworben, beklagt Virchowbund-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich. In der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wie systemrelevant MFA sind.

© Virchowbund

MFA häufig abgeworben

Virchowbund-Chef: „Ein Arzt alleine ist noch keine Praxis!“