Ärzte Zeitung online, 19.04.2017

Karriere

Inadäquate Beschäftigung bei Medizinern am geringsten

MANNHEIM. Zwar gilt ein hoher Bildungsabschluss als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Berufskarriere. Aber viele der gut ausgebildeten Berufseinsteiger in Deutschland finden keine adäquate Stelle, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zeigt. Demnach arbeite selbst nach zehnjähriger Berufserfahrung jeder siebte Hochschulabsolvent in Deutschland überqualifiziert in einem Job unterhalb des eigenen Bildungsniveaus. Das Risiko einer Überqualifikation variiert dabei laut ZEW deutlich je nach Fachrichtung, Studienleistung sowie vorangegangenem Arbeitsmarkterfolg. Die inadäquate Beschäftigung sei mit einem Anteil von vier Prozent bei Medizinern, Juristen und Lehrern am wenigsten verbreitet. (maw)

Topics
Schlagworte
Junge Ärzte (729)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »
Serie: Wegweiser Weiterbildung