Ärzte Zeitung, 06.10.2009

Kliniken investieren in Telemedizinarbeitsplätze

HAMBURG (maw). Kliniken in Deutschland wollen vermehrt in neue telemedizinische Arbeitsplätze investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Branchenkompass 2009 Gesundheitswesen" der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Laut der Erhebung planen drei von vier deutschen Krankenhäusern bis 2012 Investitionen in Kosten senkende Telemedizinarbeitsplätze.

Die Telemedizin verbessert laut Studie die Qualität der medizinischen Behandlung, spart Zeit und vor allem auch Kosten. So haben Untersuchungen ergeben, dass sich mittels Telemedizin die Kosten für Herzpatienten im Krankenhaus um mehr als 70 Prozent senken lassen.

Gut jede dritte Klinik plane für die kommenden drei Jahre Investitionen in Fern- und Selbstdiagnoseinstrumente für die Op-Nachsorge bei entlassenen Patienten oder für Chroniker.

Bei den Patienten stoßen telemedizinische Anwendungen für die Betreuung zu Hause nach Angaben der Unternehmensberatung auf eine positive Resonanz.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Suizidgefahr – Warnhinweis für die Pille

Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sind in Deutschland weit verbreitet. Auf mögliche Folgen für die Psyche sollen Anwenderinnen künftig verstärkt hingewiesen werden. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »