Ärzte Zeitung, 14.04.2011

Ostsee-Kliniken werben um Ärzte aus Österreich

SCHWERIN (di). Das Interesse österreichischer Ärzte an einer Tätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern wächst. An den Universitätsstädten Österreichs nahmen in diesem Jahr rund 560 Absolventen an einer Berufsmesse teil, auf der Kliniken von der Ostsee um die Ärzte aus dem Nachbarland warben.

Dies entspricht einem Anstieg um mehr als 100 Prozent gegenüber den Vorjahren. Die Interessenten suchen nach Angaben der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern nach einem Arbeitsplatz als Arzt in Weiterbildung.

An den Universitäten in Innsbruck, Graz und Wien werden derzeit mehr Ärzte ausgebildet, als freie Stellen in Österreich vorhanden sind.

In den beiden vergangenen Jahren hatten zwischen zehn und 15 Ärzte eine Arbeitsstelle an der Ostsee angetreten. Während ihrer Tätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern werden sie durch die Krankenhausgesellschaft betreut.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »