Ärzte Zeitung online, 25.07.2013

Münsterland

Forensische Klinik für Hörstel

150 Plätze soll die neue forensische Klinik im Münsterland schaffen. Für Patienten im Maßregelvollzug werden in Nordrhein-Westfalen aber bis 2020 rund 750 Plätze gebraucht.

KÖLN. Die Würfel sind gefallen: Im münsterländischen Hörstel wird eine forensische Klinik mit 150 Plätzen entstehen.

Der Standort auf dem Gelände eines ehemaligen NATO-Flugplatzes habe sich nach einer Prüfung als der am besten geeignete erwiesen, teilte das nordrhein-westfälische Landesgesundheitsministerium mit.

Träger der neuen Klinik wird der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Für die Versorgung von Maßregelvollzugspatienten werden in NRW bis 2020 rund 750 zusätzliche Plätze benötigt.

In den Landgerichtsbezirken Bonn, Essen, Dortmund und Wuppertal laufen die Prüfungen der Standorte noch. Das Ministerium hofft, dass sie bis Ende 2013 abgeschlossen sind. Zurzeit stehen 2400 Plätze in 14 Kliniken zur Verfügung. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »