Ärzte Zeitung online, 06.02.2014

Rheinland-Pfalz

63 Millionen Euro für Krankenhäuser

MAINZ. Rheinland-Pfalz investiert in diesem Jahr 63 Millionen Euro in die Krankenhäuser des Landes. Das ist die gleiche Summe wie im Jahr zuvor. Mit 21 Millionen Euro fließt ein Drittel der Fördersumme in die Modernisierung von Op-Abteilungen. Als größter Einzelbetrag gehen 3,8 Millionen Euro an das Städtische Klinikum Landau.

Insgesamt 15 Millionen Euro werden in die Erweiterung und Modernisierung von Bettenhäusern investiert. "Bei der Erweiterung von Bettenhäusern geht es insbesondere darum, Räumlichkeiten für Zimmer mit geringerer Bettenzahl zu schaffen", sagte Landesgesundheitsminister Alexander Schweitzer (SPD) bei der Vorstellung des Investitionsprogramms.

Neun Millionen Euro stellt das Land für den Ausbau des stationären und teilstationären psychiatrischen Angebots bereit. Das Programm umfasst insgesamt 41 Einzelmaßnahmen.

Neben den 63 Millionen Euro für die Einzelmaßnahmen werden 51,2 Millionen Euro an pauschalen Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Diese Mittel werden nach einem vorgegebenen Schlüssel, der sich vor allem an der Fallzahl der Kliniken orientiert, verteilt.

Die Pauschalförderung soll vor allem dem Kauf medizinischer Geräte und Betten dienen sowie die Finanzierung kleinerer Baumaßnahmen ermöglichen. (chb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »