Ärzte Zeitung online, 14.05.2014

Dank Klinikverkauf

Rhön-Klinikum mit kräftigem Gewinnplus

Fast eineinhalb Milliarden Gewinn im ersten Quartal: Bei Rhön klingelt die Kasse - dank des Klinikverkaufs an Fresenius.

BAD NEUSTADT. Der private Klinikbetreiber Rhön AG hat im ersten Quartal dieses Jahres 567.000 Patienten versorgt und damit 629,5 Millionen Euro umgesetzt. Das Betriebsergebnis (EBITDA) erreichte knapp 1,5 Milliarden Euro.

Darin ist ein Teil des Preises enthalten, den Helios für die Übernahme von 40 Rhön-Kliniken zahlt. Diese Häuser seien noch bis Ende Februar bei Rhön konsolidiert worden, heißt es.

Als letzte sollen Ende Mai die Dr. Horst Schmidt Kliniken aus dem Konsolidierungskreis herausfallen. Dann werde voraussichtlich die Zustimmung des Mehrheitsgesellschafters, der Stadt Wiesbaden, zum Verkauf an Helios erfolgen, heißt es.

Aufgrund der strukturellen Neuordnung der Rhön AG lassen sich die aktuellen Quartalszahlen nicht mit Vorjahreswerten vergleichen. Auch eine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr will der Konzern deshalb nicht abgeben.

Für 2015, dem ersten vollen Geschäftsjahr in der neuen Rhön-Aufstellung, erwartet der Konzern zwischen 1,06 Milliarden und 1,12 Milliarden Euro Umsatz sowie ein EBITDA zwischen 145 Millionen und 155 Millionen Euro. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Erfolg mit Gentherapie bei Anämien

Aktuelle Berichte beim ASH-Kongress bestätigen den Nutzen einer Gentherapie bei Patienten mit Beta-Thalassämie oder Sichelzellanämie. mehr »

Leichter Antieg auf 118 Influenza-Fälle

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 48. Kalenderwoche (KW) 2018 in fast allen Bundesländern gestiegen, besonders in Ostdeutschland. mehr »