Ärzte Zeitung, 08.01.2016

Niedersachsen

Kliniken üben sich im Pessimismus

HANNOVER. Die finanzielle Situation der niedersächsischen Krankenhäuser ist nach Ansicht der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) weiterhin kritisch.

Das ergebe eine aktuelle Befragung von 134 Kliniken.

Demnach hätten mehr als die Hälfte der Krankenhäuser in Niedersachsen das Jahr 2014 mit einem existenzgefährdenden Geschäftsabschluss beendet. Für die ausstehenden Jahresabschlüsse 2015 werde eine weitere Verschlechterung befürchtet.

"Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Niedersachsen bleibt damit besorgniserregend", betont der Vorsitzende der NKG, Dr. Gerhard Tepe.

Eine Ursache sei der niedrige Landesbasisfallwert zur Vergütung von stationären Krankenausleistungen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »