Ärzte Zeitung online, 25.04.2017

Fachkräftemangel

Charité setzt Kopfprämie für neue Pfleger aus

BERLIN. Die Berliner Universitätsklinik Charité zahlt ihren Angestellten eine Prämie, wenn sie Mitarbeiter für den Pflege- und Funktionsdienst vermitteln. Das hat sie vor Kurzem in ihrem Mitarbeitermagazin bekannt gegeben. "Auch namhafte Universitätsklinika wie die Charité spüren den zunehmenden Fachkräftebedarf im Bereich Pflege- und Funktionsdienst", heißt es dort. Vor allem in den Arbeitsbereichen OP und Geburtsmedizin sucht die Charité nach qualifiziertem Personal.

"Im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte wollen wir die Möglichkeiten nutzen, durch Mitarbeiterempfehlungen geeignete Bewerber für den Pflege- und Funktionsdienst zu gewinnen", so die stellvertretende Pflegedirektorin der Charité, Jenny Wortha-Hoyer. Das Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm wurde daher ausgeweitet.

Neu ist, dass jetzt nicht mehr nur Pflegekräfte geeignete Mitarbeiter-Kandidaten empfehlen können. Die Prämie beträgt zwischen 300 Euro für die Vermittlung von Altenpflegern, Anästhesietechnischen Assistenten und Medizinischen Fachangestellten oder Arzthelferinnen und 1000 Euro für (Kinder-)Krankenpflegekräfte (auch im OP-Dienst), OP-Assistenten, Hebammen sowie Stations- oder Ambulanzleitungen. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »