Ärzte Zeitung online, 12.09.2018

Digitalisierung

Kölner Uniklinik installiert elektronische Patientenakte

KÖLN. Die Installation einer elektronischen Patientenakte wird die Universitätsklinik Köln knapp 15 Millionen Euro kosten. Das berichtete am Mittwoch der Kaufmännische Klinikdirektor Günter Zwilling. Mit dem Großprojekt sind demnach 14 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Klinikum hat losgelegt, bevor die Spezifikationen für die gesetzlich vorgesehene Akte feststehen. Der dann entstehende Harmonisierungsbedarf werde sich hoffentlich in Grenzen halten, hofft der ärztliche Direktor Professor Edgar Schömig. "Wir wollten nicht so lange warten, weil die Vorteile der Akte für Patienten und Mitarbeiter gewaltig sind", erklärte er. Schließlich dauere die Umsetzung eines solchen Großprojekts in einer Uniklinik Jahre. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »