Ärzte Zeitung online, 04.01.2017
 

Helium

Neue MRT-Technik reduziert Heliumbedarf drastisch

CHICAGO. Der Heliumbedarf beim Betrieb von Magnetresonanztomographen (MRT) könnte sich bald weltweit drastisch reduzieren. Wie das Unternehmen GE Healthcare mitteilt, hat es im Dezember auf dem Kongress der Radiological Society of North America in Chicago seine Freelium genannte Magnettechnologie vorgestellt.

Diese sei so konzipiert, dass anstatt 2000 Litern wie bei konventionellen MRT-Magneten nur 20 Liter des Edelgases benötigt würden – eine Reduktion um 99 Prozent des Heliumbedarfes.

Die neue Technologie ermögliche es zudem, auch unter schwierigen baulichen Voraussetzungen in Krankenhäusern und radiologischen Praxen MRT-Systeme zu installieren, wo dies bisher nicht möglich war. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vom Sinn und Unsinn medikamentöser Arthrose-Therapien

Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage medikamentöser Therapien wurde nun präsentiert. mehr »

"Gelegenheits-Chirurgie ist nicht akzeptabel"

Die Risiken, direkt im Zusammenhang mit einer Op im Krankenhaus zu sterben, sind in Häusern mit geringen Fallzahlen höher als in spezialisierten Kliniken. mehr »

Diesen Effekt haben Walnüsse auf Lipide

Die Lipidsenkung durch den täglichen Verzehr von Walnüssen stellt sich offenbar unabhängig davon ein, ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fette oder auf beides verzichtet. mehr »