Ärzte Zeitung online, 26.09.2017

Tissue Engineering

Plattform strebt 3D-Bioprinting für Kliniken an

FREIBURG. Forscher der Klinik für Plastische und Handchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg arbeiten an der Optimierung des 3D-Drucks zur Herstellung von lebendem, künstlichem Gewebe. Ziel des neuen Projekts ist es nach Uniangaben, eine offene technische Plattform für das 3D-Bioprinting zu entwickeln und zu erproben.

Hierfür sollen alle Prozesskomponenten wie beispielsweise der für den Druck benötigte Bioprinter, die Datenaufbereitungs- und Steuersoftware sowie die benötigten Biotinten etabliert und optimiert werden. Dieses Projekt solle dazu beitragen, das 3D-Bioprinting einer späteren klinischen Anwendung erheblich näher zu bringen.

Beteiligte Partner sind neben dem Uniklinikum Freiburg das Unternehmen BioFluidix, das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen und eine Ausgründung des Karlsruhe Institute of Technology (vasQlab) sowie weitere Experten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördere das Projekt für drei Jahre mit rund 240.000 Euro. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

WHO veröffentlicht die ICD-11

Nach 26 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation die Klassifikation der Todesursachen und Krankheiten auf eine neue Grundlage gestellt. Die ICD-11 ist am Montag veröffentlicht worden. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »