Ärzte Zeitung online, 08.05.2017
 

Online-Arztbewertung

Nutzer nehmen nicht nur Note unter die Lupe

MÜNCHEN. Viele Patienten in Deutschland gehen bei der Einschätzung einer Online-Arztbewertung differenziert vor: 65 Prozent gleichen die Aussagekraft der Durchschnittsnote des Arztes mit der zugrunde liegenden Anzahl der Bewertungen ab. Das zeigen kürzlich veröffentlichte Studienergebnisse des Marktforschungsinstituts Research Now im Auftrag des Arztbewertungsportals jameda.de.

Außerdem zeigt die Studie den Einfluss der Bewertungen im Internet auf Patienten: Von den insgesamt 81 Prozent der Patienten, die schon einmal eine Arztbewertung im Web gelesen haben, entschieden sich rund 70 Prozent aufgrund einer Bewertung für oder gegen einen Arzt. Für die online-repräsentative Studie von jameda wurden nach Unternehmensangaben 1002 Teilnehmer befragt. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam jüngst eine Befragung im Auftrag des Projekts "Weisse Liste" der Bertelsmann Stiftung. Hier sagten 60 Prozent der Portalnutzer, sie hätten eine Bewertung als Entscheidungsgrundlage genutzt.(mh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

FDP-Chef gibt den "Bastafari" – Steinmeier gegen Neuwahlen

Die FDP ist aus den Jamaika-Gesprächen ausgestiegen. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erteilt schnellen Neuwahlen eine Absage. KBV-Chef Gassen fordert Tempo. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »