Ärzte Zeitung, 09.11.2010
 

Verzicht auf den Drahtesel nach der Betriebsfeier ratsam

NEU-ISENBURG (maw). Mit dem 11. November steht der Start in die Karnevalssaison an, kurz danach beginnt die Adventszeit. Chefs, die ihr Team mit einem Gansessen oder dem Weihnachtsmarktbesuch motivieren wollen, sollten dafür Sorge tragen, dass ihre Angestellten nach dem Besuch der Festivitäten eher mit Bus, Bahn oder Taxi nach Hause fahren. Zumindest dann, wenn reichlich Alkohol geflossen ist.

Denn auch von Radfahrern kann die Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten verlangen - wenn sie mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille oder mehr in die Pedale getreten sind und am Straßenverkehr teilgenommen haben.

Wie der Kieler Rechtsanwalt Jens Klarmann, Präsident des Verbands deutscher VerkehrsrechtsAnwälte (VdVKA) hinweist, bestehen berechtigte Zweifel an der Eignung eines entsprechenden Radlers zum Führen eines nicht erlaubnispflichtigen Fahrzeugs, die eine Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens gemäß Paragrafen 3 Abs. 2, 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c) Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) rechtfertigen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Mehr Qualität beim Ultraschall nötig

Bei Diagnosen im Bauchraum erreicht ein nicht ausreichend qualifizierter Arzt nur eine geringe Treffsicherheit. Anlass für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für klare Qualitätsregelungen zu plädieren. mehr »

Das "Gewebefenster" ist wichtig!

Warum nach sechs Stunden keine Thrombektomie mehr veranlassen, wenn es noch gute Chancen auf funktionelle Verbesserungen gibt? Das fragen sich wohl viele Neuroradiologen. mehr »