Ärzte Zeitung online, 17.03.2017

Prävention

Impfmanagement – eine Aufgabe für MFA

MÜNCHEN. Impfen zählt bekanntlich zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen. Patienten gezielt auf ihren Impfstatus anzusprechen ist daher eine wichtige Aufgabe für Hausarztpraxen. Da die Leistungen extrabudgetär vergütet werden, trägt ein gutes Impfmanagement auch wirtschaftlich Früchte. Da Patienten kaum abschätzen können, wie wichtig Impfungen für sie selbst und ihre Familie sind, reicht in der Regel ein allgemeiner Hinweis auf die Impfmöglichkeit nicht aus. Patienten, deren Impfstatus in der Praxis noch nicht erfasst worden ist, sollten auf jeden Fall auf Schutzimpfungen angesprochen werden.

Um ein aktives Impfmanagement betreiben zu können, sollte mindestens ein Praxismitarbeiter gezielt zum Thema Impfen fortgebildet werden. Ein Beitrag in der aktuellen Ausgabe von "info praxisteam", dem Magazin für die MFA, bringt viele praktische Hinweise, wie sich das Impfmanagement verbessern lässt, sowie Tipps zur richtigen Dokumentation. (vs)

"info praxisteam" wird in Kooperation mit dem AOK Bundesverband herausgegeben und vierteljährlich der MMW beigelegt. Web: www.info-praxisteam.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »